2021-11-22

Erbrecht


In Deutschenland werden Schätzungen zu Folge jährlich 400 Milliarden € vererbt. Im Schnitt beläuft sich eine Erbschaft auf rund 85.000,00 €. Diese hohen Summen sind selten der einzige Grund, weshalb nach dem Tod des Erblassers/der Erblasserin gestritten wird. Beim Erben treten vielmehr die gesamten lange vorhandenen Familienemotionen zu Tage.

Streit ist vorprogrammiert, wenn die letztwillige Verfügung des/der Verstorbenen nicht eindeutig formuliert ist oder sie aber vor sehr langer Zeit geschrieben wurde und der/die als Erbe/Erbin eingesetzte bereits verstorben ist oder aber eine Neuverheiratung der/des Verstorbenen nicht berücksichtigt wurde.

Solche Streitigkeiten lassen sich vermeiden durch rechtzeitige und rechtliche beratene Errichtung einer letztwilligen Verfügung. Die Errichtung einer letztwilligen Verfügung ist keine Frage des Alters. Wird allerdings früh ein Testament eröffnet, sollte dieses alle Jahre wieder überprüft und der aktuellen Familiensituation angepasst werden.

Wird keine letztwillige Verfügung errichtet, kommt die gesetzliche Erbfolge zum Tragen. Auch wenn für die meisten Menschen die Regelung ihres Nachlasses ein sensibles Thema ist, ist es doch ratsam, sich rechtzeitig mit der Regelung des eigenen Nachlasses auseinander zu setzen.

Hierbei stehe ich Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.